Beerdigung

Beerdigung in der Seelsorgeeinheit St. Vinzenz Bruchsal

Dieser Bereich dient als Leitfaden und erläutert den Ablauf bzw. die Verfahrensweise bei einem Todesfall. ERSTER ANSPRECHPARTNER für die Angehörigen ist in der Regel die Friedhofsverwaltung Bruchsal (Friedhofstr. 31,  07251 79 297) oder das Bestattungsinstitut.

Schritte zur Vorbereitung einer Beerdigung

  1. Erste Kontaktaufnahme
    Das Friedhofsamt (im Einzelfall auch das Bestattungsinstitut) füllt mit den Angehörigen das Formular „Meldung über Beisetzung im Stadtbezirk Bruchsal“ aus. Hierbei wird auch überlegt, wann und wo die Bestattung oder die Beisetzung der Urne stattfinden soll. Dieses Formular übermittelt das Friedhofsamt direkt an das Pfarrbüro der Seelsorgeeinheit Bruchsal. Nach Rücksprache mit dem Pfarrbüro kann dann der Termin für die Beisetzung endgültig festgelegt werden.
  2. Trauergespräch
    Pfarrer Ritzler, Diakon Wilhelm oder Gemeindereferentin Gallinat-Schneider nimmt mit den Angehörigen telefonisch Kontakt auf und vereinbart einen Termin für das Trauergespräch. Das Trauergespräch findet bei den Angehörigen oder im Vinzentiushaus (Josef-Kunz-Str. 4) statt. Hierbei werden auch Details für die Trauerfeier festgelegt, etwa die musikalische Gestaltung. Ebenso ist Raum, um noch weitere offene Fragen zu klären.
  3. Seelenamt
    Je nach Wunsch der Angehörigen kann am Tag des Beisetzung des Sarges (oder der Urne) in Verbindung mit dem jeweiligen Abendgottesdienst in der Seelsorgeeinheit Bruchsal ein Seelenamt für die verstorbene Person gefeiert werden. Ebenso ist es möglich, dass in einem der Gottesdienst am Wochenende in besonderer Weise des oder der Verstorbenen gedacht wird.

Lieder, Gebete und Anregungen

Im neuen Gotteslob finden sich von Nr. 500-510 sowie von Nr. 839-850 eine ganze Reihe passender Lieder zum Thema „Tod und Vollendung“ bzw. „Vertrauen und Trost“.
Unter Nr. 680,8. hießt es unter anderem:


Unseren eigenen Tod müssen wir sterben. Mit dem Tod der anderen müssen wir leben. Deshalb beten wir im Angesicht von Sterben und Tod. Wir danken Gott für das Leben unserer Verstorbenen und beten für sie. Im Glauben vereint, hoffen wir auf Vollendung.

Der Apostel Paulus schreibt dazu in seinem Brief an die Gemeinde von Thessaloniki (1 Thess 4,13f.): Wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Wenn Jesus – und das ist unser Glaube – gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen.

Gebet
Heiliger, lebendiger Gott! Solange wir leben, bist du bei uns, und wenn wir sterben, sind wir bei dir. Du hast deinen Sohn nicht im Dunkel des Todes gelassen, sondern auferweckt zum neuen und vergänglichen Leben. So geleite auch unsere Verstorbenen durch den Tod zum Leben; uns aber führe durch die Trauer in die Freude. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

O Herr, gib unseren Verstorbenen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Herr, lass sie ruhen in Frieden. Amen.

Gedicht „Für Paul“
Wenn ich dir Blumen bringe
vor dein Bild stelle an deine Ruhestätte lege
– wie oft hast du mir Rosen gebracht –
wünsche ich mir so sehr,
dass die Liebe
Raum und Zeit überwindet.

Wenn ich eine Kerze entzünde
vor deinem Bild an deiner Ruhestätte
– du liebtest ihren warmen Schein –
hoffe ich inständig,
dass wir uns wieder sehen
einst im Licht.

Wenn ich die Hände falte und bete
vor deinem Bild an deiner Ruhestätte
– du warst im Glauben verwurzelt –
vertraue ich zutiefst,
dass mein Gebet
die Brücke schlägt
von mir zu dir.
(© Emmy Grund)