Katholische Seelsorgeeinheit St. Vinzenz Bruchsal

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  • Christi Himmelfahrt - Hl. Messe mit anschl. ökumenischen Picknick am 30. Mai, 10:30 Uhr in St. Anton
  • Fronleichnamsgottesdienst mit anschl. Prozession zur Stadtkirche am Donnerstag 20. Juni 9 Uhr im Schlossgarten Bruchsal

Jugendliche der Seelsorgeeinheit Bruchsal zu Besuch im Julius-Itzel-Haus

Fotos: A. Nied

„WEGGESCHICKT WIRD BEI UNS KEINER!“ 
Seit anderthalb Jahren arbeitet Sozialarbeiterin Jennifer Saier im Julius-Itzel-Haus, dem roten Gebäudekomplex, der ein wenig versteckt in den Stegwiesen direkt an der Bahnstrecke liegt. Die junge Frau sprüht vor Energie, als sie heute die 15 Jugendlichen begrüßt: Denn einige Firmlinge des vergangenen Jahrs wollen sich vor Ort ein Bild von dieser Facheinrichtung für wohnungslose Menschen machen, und sie haben viele Fragen. So hören sie von Menschen in akuten Schieflagen, ohne Arbeit, ohne Wohnung, ohne familiären Rückhalt - ohne Perspektive. Und sie sehen, wie diese hier direkte, einfache, quasi erste Hilfe erfahren können: ein frisch gekochtes Mittagessen; die Möglichkeit zum Duschen und Übernachten; das Angebot, in der Kleiderkammer der Tagesstätte eine warme Jacke günstig zu erstehen.

 Es ist erstaunlich, wie vielfältig das Angebot des 14-köpfigen Teams im Bruchsaler Itzelhaus ist, das sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen am Rand der Gesellschaft wiedereinzugliedern: Zentral von hier aus unterstützt die ambulante Fachberatung bei Behördengängen, vermittelt individuelle Lösungen und gibt Hilfestellung zur Selbsthilfe. Im Wohnheim „auf Zeit“ finden 30 Personen Platz und Ruhe, um in geregelten Tagesstrukturen wieder auf die eigenen Beine zu kommen. Sechs Plätze gibt es zusätzlich für unter 26-Jährige, die Lebensbegleitung benötigen. Seit 2017 bietet ein eigener FrauenRaum unbürokratische Hilfe für Frauen in sozialen Notlagen. Die Mitarbeiter bilden ein gutes Team, man spürt das wertschätzende Klima und Miteinander bei dem täglichen Versuch „zu schauen, dass es eine gute Lösung gibt und für die Leute weitergeht“.

So wie bei Wolfgang, der gerne in der Werkstatt hantierte. In kleinen Schritten hat er sich auf den Weg zurück in die Gesellschaft gemacht und er hat es geschafft; er hat wieder eine eigene Wohnung und kommt nur noch als Gast ins Itzelhaus. Mit diesen und zahlreichen anderen Eindrücken im Kopf verabschieden sich die Jugendlichen. Gemeindereferentin Marieluise Gallinat-Schneider gibt ihnen noch die passende Matthäusstelle mit auf den Weg: „Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen … Ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
Text: Katharina Werle 

Fotos: Alexandra Nied

Buchtipp des Monats

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siehe auch
Neuerscheinungen Stand Dezember 2018

Bücherei St. Paul

 

Termin Cafe Paul

cafe international 300

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