Katholische Seelsorgeeinheit St. Vinzenz Bruchsal - Guten Abend

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Dank Internet an Ostern gemeinsam singen und beten

Hier können Sie nochmal die Osterandacht aus St. Peter anschauen > Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien schöne Ostern und bleiben Sie gesund!

Liebe Schwestern und Brüder des auferstandenen Christus!
Osterwunsch

In allem Werden und Vergehen, in aller Ungewissheit über das, was kommen mag, begleite uns die tröstliche Zusage des Auferstandenen: Ich bin bei euch!
In allen Höhen und Tiefen, in allen Licht- und Schattenspielen, beseele uns das stärkende Wort des Auferstandenen: Der Friede sei mit euch!
In allen Freuden und Nöten, in Gesundheit und Krankheit, tröste uns der Blick auf die Wunden des Auferstandenen, der uns wie Thomas einlädt: Berühre meine Wunden!
In allen Anfängen und Abschieden, im Glück und im Unglück, stärke uns die Hoffnung, dass Er uns nicht allein lässt, wenn er auch uns aufträgt: Geht hinaus in die Welt, denn ich bin bei euch!
Denn damals wie heute öffnet er Menschen die Augen für seine Gegenwart. Damit sie bekennen können: „Er lebt!“ und diese österliche Frohbotschaft der Welt bezeugen können. (P. Albert Bailling)

Manche von uns haben ungewohnt stille und einsame Ostertage hinter sich, ande-re hingegen sagen mir: „So intensive und besinnliche Ostern hatte ich noch nie.“ Die einen blicken mit wachsender Sorge in die Zukunft, andere orientieren sich an dem Wort unserer Bundeskanzlerin, die am Mittwoch immerhin von einem „zerbrechlichen Zwischenerfolg“ sprach. Erfreulicherweise gehen die Neuinfektionen zurück, und erste Lockerungen der Einschränkungen stehen an. Aber das mühsame Ringen und Vortasten um angemessene Maßnahmen wird unsere Geduld und un-seren Optimismus noch eine Weile strapazieren. Wir erleben wie nie zuvor, wie zerbrechlich unsere Welt, unsre Pläne und Ziele sind. Ähnlich zerbrechlich wie unser Glaube? Auch er ist kein fester Besitz, sondern eine starke Hoffnung. Eine Zuversicht, die sich auf das Zeugnis der Jünger und Jüngerinnen Jesu gründet. Wie sie glauben wir, dass der Auferstandene unverändert mit uns geht, auch wenn uns die Gottesdienste und anderes mehr fehlen, um diese Hoffnung in uns zu nähren und zu stärken. Für diese und andere „Kreuze“ unserer Situation steht stets auch das Kreuz auf der Osterkerze. Dieses Jahr ist es allerdings seltsam verschmolzen mit Jesus. Er ist zu sehen als der Gekreuzigte, aber zugleich auch als der Auferstandene. Das Kreuz gehört zu ihm (und zeigt sich neben den Wunden in seinem Heiligenschein), aber er scheint es zu umfangen. Er ist der göttliche Sieger über Kreuz, Leid und Tod – und uns doch menschlich zugewandt wie dem Thomas. Dieses Geheimnis bekennen wir in jeder Eucharistie, wenn wir miteinander beten: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir.“ Wir preisen und feiern dieses Geheimnis ganz groß an Ostern – in normalen Zeiten. Aktuell hingegen wird es eher die schlichte Einladung der Emmaus-Jünger sein: „Herr, bleibe bei uns!“ Als Bitte, unsere Hoffnung zu stärken – und unser Vertrauen, dass Gottes Liebe stärker ist als all das, was sie in Frage stellt, und stärker als alle „Kreuze“, die uns in diesen Tagen auferlegt werden. In normalen Zeiten erleben wir uns als lebendige Glaubensgemeinschaft, wenn sich in der Osternacht das Licht der brennenden Osterkerze ausbreitet, sobald die Kerzen der Gläubigen entzündet werden. Aber ist nicht jedes Gebet, das wir sprechen, auch so ein kleines Osterlicht, das sich mit den Lichtern der anderen verbindet? Und das genährt ist vom Licht des Auferstandenen? Möge dieses Licht der Hoffnung in uns aufscheinen, uns miteinander verbinden und uns all das schen-ken, was wir für den vor uns liegenden Weg Richtung Normalität brauchen: Trost und Kraft, Zuversicht und Freude, Mut und Ausdauer.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen – auch im Namen des Seelsorgeteams – eine gute nachösterliche Zeit. Bleiben Sie behütet und seien Sie gesegnet,  Ihr Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler

Anhänge:
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Neuerscheinungen Stand Juni 2019

Bücherei St. Paul

 

  

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