Logo der SE St. Vinzenz

Logo SE St. Vinzenz BruchsalNachdem im Januar 2015 die Gläubigen unserer Seelsorgeeinheit (SE) den hl. Vinzenz zum Patron gewählt haben, hat der PGR das zum Anlass genommen, ein neues Logo zu kreieren. 

Die Mitte bildet das Kreuz, das von der Sonne durchstrahlt wird. Kreuz und Sonne sind seit alters her ein Symbol für Christus und erinnern an seinen Tod und seine Auferstehung. Der Kreis auf dem Logo kann aber auch als Hinweis auf die Eucharistie gedeutet werden, als Zeichen der Gegenwart des Auferstandenen. Darum sind kleine Sonnen bzw. kleine Hostien auch zwischen den Namen der sechs Kirchen unserer SE zu sehen. Man mag es als bildliche Darstellung für das Pauluswort deuten, dass wir „ein Leib und viele Glieder“ sind. Man kann es auch als Hinweis dafür sehen, dass unsere Gemeinden der Glaube an Christus und an die vielen Formen seiner Gegenwart in unserer Mitte verbindet: In den Sakramenten und in der Heiligen Schrift, in den Gläubigen und in der gelebten Caritas, in der Liturgie und in der Kirche. Darum steht das dynamisch geschwungene Kreuz mit der Sonne auch für das neue Leben in Christus, das die Gemeinschaft der Glaubenden immer mehr prägen und verwandeln soll.

Die zwei Hände sind zum einen ein Hinweis auf den Patron unserer SE, den hl. Vinzenz von Paul. Er gilt aus heutiger Sicher als der „Erfinder“ der modernen Caritas, d. h. der tätigen Nächstenliebe, die sich dort einbringt, wo sie gebraucht wird. Dazu gehört die Bereitschaft, selbst Hand anzulegen; dazu gehört die Bereitschaft, dem Anderen Herz und Hände zu öffnen, um ihm auf Augenhöhe begegnen zu können. Dazu gehört auch die Bereitschaft, manche Situation im Gebet mitzutragen Denn jeder Dienst am Nächsten ist auch ein Dienst an Christus, gemäß dem Wort: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt25,40)

Freilich können die zwei Hände auch als Symbol für die bisherige Situation in unserer Stadt verstanden werden, insofern die zwei ehemaligen Seelsorgeeinheiten zu einer SE zusammenwachsen können / sollen / dürfen / müssen. Dieser Prozess braucht neben Geduld und Wohlwollen auch den Blick nach vorne. Geht es uns hier nicht ähnlich wie den Jüngern nach Ostern? Enttäuschungen und Sorgen wichen allmählich der Erkenntnis: Christus lebt! Er ist weiterhin bei uns! Er wird uns den Weg zeigen!

Mögen auch die gemeinsamen Gottesdienste unserer SE an Christi Himmelfahrt und an Fronleichnam dazu einen Beitrag leisten. Damit wir einander zum Segen werden, damit wir miteinander und füreinander Kirche sein können. Darf das Thema der „Heimattage“ nicht auch an uns die Frage richten, wo wir als Einzelne und als Gemeinde für andere zur Heimat werden? Darum klingt in den beiden Händen unseres Logos auch an, was in einem Gebet aus dem 14. Jh.so  treffend formuliert ist:


Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,

um seine Arbeit heute zu tun.

Er hat keine Füße, nur unsere Füße,

um Menschen auf seinen Weg zu führen.

Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen,

um Menschen von ihm zu erzählen.

Er hat keine Hilfe, nur unsere Hilfe,

um Menschen an seine Seite zu bringen.

Wir sind die einzige Bibel, die die Öffentlichkeit noch liest.

Wir sind Gottes letzte Botschaft,

in Taten und Worten geschrieben.

Das Logo wurde gestaltet von: Annette Göring, Grafikerin, GOERING ARTWORK Bruchsal

 

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