Rückblick

  
Im Rückblick wird deutlich - das Projekt "kleiner Hoffnungsschimmer" hatte große Wirkung: Mit einem festlichen Gottesdienst, der von der Musikgruppe Talitakum begleitet wurde, begann am 12. Oktober ein Tag voller Hoffnung und Inspiration. Der Gottesdienst bildete den inspirierenden Auftakt für das anschließende Programm, das im Südstadt-Café Momentle stattfand. Hier tauchten die Teilnehmer*innen ein in eine Welt der kreativen Auseinandersetzung mit der Frage: „Was gibt mir Hoffnung?“

 
42 Firmlinge, 14 junge und ältere Firmbegleiter, ein dreiköpfiges Küchenteam und ein Gitarrist machten sich am Freitagmittag auf den Weg in die Nähe von Eppingen ins herbstliche Ittlingen. Die FriedensHERRberge, das dortige Freizeithaus, bot, wie bereits letztes Jahr erprobt, optimale Voraussetzungen für gemeinsame Erfahrungen im Glauben und im Miteinander.
Weithin sichtbar wehten die gelb-weißen Fahnen oben am Schlossturm und machten so auf den besonderen Tag aufmerksam: auf das Patrozinium in der Hofkirche, das mit einem festlichen Gottesdienst startete, gemeinsam von Pater Dieudonné und Diakon Bernhard Wilhelm zelebriert. Für die musikalische Gestaltung hatte sich Bezirkskantor Dominik Axtmann etwas Besonderes einfallen lassen. Unter seiner Leitung sang der Chor der Hofkirche die „Messe solennelle“ op. 16 und das „Tantum ergo“ von Louis Vierne (1870–1937). Sebastian Müller begleitete den Chor an der Walcker-Orgel. 
Schnell hatte es sich in den ukrainischen Verteilern herumgesprochen, dass nach langer Zeit endlich wieder ins Café Paul eingeladen wurde. Frauen aus der Ukraine nutzten die Gelegenheit, einen Flohmarkt mit Kinderbekleidung auf die Beine zu stellen. Nebenher trafen sich Freunde und Familien endlich einmal wieder, unterhielten sich und tauschten Erfahrungen aus. Alle genossen in froher Runde Kaffee und Kuchen, die Kleinen fanden an Nenas Basteltisch kreative Überraschungen.
 
Lesetipp, Spaziergang, Bilderreise durch Rom? Es war alles in allem und auf jeden Fall unterhaltsam: der jüngste Vortragsabend bei der katholischen Frauengemeinschaft in St. Paul mit dem Thema "Vom Sinn des Lebens – christliche Lebensfreude & Architektur in Rom". Als Referenten hatte kfd-Vorsitzende Cilly Rathgeb diesmal Stadtpfarrer Dr. Benedikt Ritzler gewonnen und dieser hatte sich einen besonderen Begleiter für seinen Weg durch die Heilige Stadt ausgewählt: den Psychotherapeuten, Theologen und Bestsellerautoren Manfred Lütz, der genau wie Ritzler ein echter Rom-Fan und Rom-Kenner ist.
 
 
Quasi als Reiselektüre diente das aktuelle Buch von Lütz "Der Sinn des Lebens", das gerade jetzt im Heiligen Jahr 2025 "als der perfekte Begleiter für alle Rom-Pilger" bezeichnet wird.
Am Samstag, dem 20. September, fand in St. Anton der diesjährige Patentag im Rahmen der Firmvorbereitung statt. Die Firmlinge verbrachten den Nachmittag gemeinsam mit ihren Firmpaten. Dabei durchliefen sie verschiedene Stationen. Die Themen waren breit gefächert: Die Elemente der Firmung wurden näher vertieft, im Gespräch wurde der Frage nachgegangen, was heute eigentlich einen guten Christen ausmacht, im Gebet konnte alles vor Gott gebracht werden und Spiel und Spaß durften auch nicht fehlen.
Verborgene Orte öffneten am Tag des offenen Denkmals ihre Pforten, tausende in ganz Deutschland, einige davon in Bruchsal. In der Hofkirche etwa präsentierte Diakon Bernhard Wilhelm kurzweilig Kirchenschätze und deren Geschichte. Außerdem konnten zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher einen seltenen Blick darauf werfen, was sich denn hinter der Kellertür des Kirchenflügels am Bruchsaler Schloss befindet. Hier ging es nämlich mit der mitreißenden Führerin Gertrud Brückmann sprichwörtlich tief in die Geschichte, und zwar hinab ins Lapidarium, das unterhalb der Hofkirche liegt und originale Steinfragmente sowie Grabsteine der Bruchsaler Stadtkirche birgt. 
Der Festtag Mariä Himmelfahrt fiel in diesem August auf einen Freitag: Was lag da näher, als nach der Heiligen Messe zu diesem Marien-Hochfest ein wenig weiterzufeiern ins Wochenende hinein? Den Auftakt bildete der Rosenkranz in Unsere Liebe Frau direkt vor der Abendmesse. Im Anschluss wurden dann die zahlreichen Blumensträuße gesegnet, schließlich ist traditionell Mariä Himmelfahrt mit der Kräuterweihe verbunden. 
"Leinen los!" hieß es gleich am letzten Schultag für 27 Mädchen und Jungen aus unserer Seelsorgeeinheit. Denn kaum waren die Zeugnisse verteilt, ging es auf zur Ministrantenfreizeit, diesmal nach Überlingen. Die gemeinsame Zeit am Bodensee stand unter dem Motto des Heiligen Jahrs 2025: "Pilger der Hoffnung - Zeugen der Hoffnung". Genauso bunt wie das offizielle Pilgerlogo gestalteten sich auch die Tage für die jungen Pilger im Alter zwischen zehn und zwanzig Jahren.
 
 
Begleitet von Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler und Pfarrgemeinderätin Claudia Mikolaiczyk sammelten die Minis eine Fülle von Eindrücken - beim Blick vom Münster St. Nikolaus, beim Besuch der geschichtsträchtigen Pfahlbauten oder einer Villa Rustica in Hechingen. Als besondere Highlights werden sicherlich der "Bootsbau" in intensiver Gruppenarbeit, die individuell vorbereitete Gottesdienstfeier, ein origineller Schuljahresendeparcours wie auch die Stadtrallye in Erinnerung bleiben: Die Jugendlichen gingen vor Ort nämlich auf Stimmenfang und interviewten Passanten zu Fragen rund um Glauben, Hoffnung und die persönliche Verbindung dazu.
Der getragene Gesang klingt wie für ein Requiem und auch sonst fühlt sich diese Abendmesse an wie ein schwerer Abschied: Die Stimmung bei der letzten Eucharistiefeier in der Kapelle des Bruchsaler Paulusheims ist geprägt von Wehmut und Trauer. Als Zelebrant ist Pater Christoph Lentz angereist: Der Rektor des Friedberger Pallotti-Hauses spricht von einem "schmerzvollen Abschied" und von einer "bitteren Stunde" in einer Kirche, die vielen über die Jahre an Herz gewachsen ist. Lentz weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Kapelle "ein Ort war, wo Kirche anders erlebbar wurde", wo Schüler genauso wie Erwachsene persönlichen Gebetsraum fanden oder gemeinsam Glaubensfeste feierten.
 
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