Ein herzliches Willkommen erwartete alle, die zum Abend der Barmherzigkeit nach St. Anton gekommen waren. Versöhnung - Segen - Anbetung: Die Stichworte vom Plakat machten bereits deutlich, worum es bei dieser Veranstaltung ging, vor allem um "Jesus in unserer Mitte".
Rückblick
Die Gewalt im Nahen Osten eskaliert erneut. Nach militärischen Angriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran kommt es zu Vergeltungsschlägen und zunehmender Unsicherheit in vielen Ländern der Region. Millionen Menschen leben in Angst vor weiterer Gewalt, Verlust und Zerstörung. In solchen Zeiten fehlen oft die Worte. Das Gebet kann ein Zeichen der Hoffnung sein. Es verbindet Menschen über Grenzen hinweg und erinnert daran, dass Frieden möglich ist.
Mit diesem Gebet lädt missio, das Internationale Katholische Missionswerk, Gemeinden, Gruppen und Einzelne ein, für die Menschen im Nahen Osten zu beten. Für alle, die unter Krieg leiden. Für diejenigen, die Verletzte versorgen, Brücken bauen und trotz allem an Versöhnung glauben.
Das Kreuz ist weg, der Nagel noch in der Wand; nur der Schatten erinnert daran, wie lange ein Kruzifix an dieser Stelle gehangen haben muss. Das prägnante Motiv war im Herbst auf dem Cover vom "Konradsblatt" zu sehen und jetzt hielt Michael Winter, Redakteur bei der Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg, zu diesem Thema einen Vortrag bei der kfd St. Paul.

Am 22. März stand der Sonntagsgottesdienst in St. Paul ganz im Zeichen der diesjährigen Misereor-Fastenaktion „Hier fängt Zukunft an!“ Zu diesem Leitwort berichtete der Perukreis von jungen Menschen in Kamerun, dem Schwerpunktland 2026 und Heimat von Pater Dieudonné.

Jede Menge kostümierte Frauen und ebenso ein paar Männer trafen sich im närrisch geschmückten Pfarrzentrum zum bunten Abend der kfd, der seit Jahren schon als Fastnachts-Highlight in St. Paul gilt. Musikalisch gab auch in diesem Jahr wieder der Mann am Klavier den Ton an, denn Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler griff genüsslich in die Tasten und verstand es wieder einmal, seine Zuhörerinnen und Zuhörer zu begeistern.

Gemeinsam beten, gemeinsam feiern, das klappt in den Südstadtgemeinden ganz einfach, nicht nur in der Faschingszeit. Ein Beispiel des funktionierenden ökumenischen Miteinanders war jüngst der Seniorenfasching in St. Anton. Lassen Sie sich in Reimform noch einmal mitnehmen zu diesem launig-närrischen Unterhaltungsprogramm - laut vorlesen und schon sind Sie mittendrin!

Alljährlich ab Aschermittwoch lädt die Misereor-Fastenaktion ein, sich während der Fastenzeit für soziale Gerechtigkeit zu engagieren. Die Botschaft in diesem Jahr: "Hier fängt Zukunft an". Gemeinsam mit Projektpartnern in Kamerun setzt die Aktion sich 2026 schwerpunktmäßig dafür ein, jungen Menschen echte Chancen zu eröffnen, damit mit ihnen die Zukunft beginnen kann.
Ob 65 Jahre verheiratet oder ganz frisch verliebt, ob mitten in der Partnerschaft oder mit einem lieben Menschen im Herzen – alle hieß Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler willkommen zu diesem Segnungsgottesdienst. Bereits zum 4. Mal fand er am Valentinstag in der Bruchsaler Stadtkirche statt, und viele folgten dieser liebgewonnenen Tradition.
Mittlerweile ist sie eine echte Tradition im Chor der Hofkirche Bruchsal: Die jährliche Chorfastnacht im Anschluss an die letzte Chorprobe vor den Faschingsferien. Dieses Jahr gab es Karaoke-Darbietungen inklusive Background-Chor…
Den Weg ins Flüchtlingshilfe Café Paul fanden auch Anfang Februar wieder etliche Interessierte. Sie freuten sich über dieses Zeichen der Verbundenheit, denn der ukrainische Krieg dauert nun schon vier Jahre lang. Viele der Frauen, die hier in Deutschland leben, haben etwa in Altenheimen Arbeit gefunden. Sie nutzen gerne die Möglichkeit zum Austausch, die ihnen im Pfarrsaal von St. Paul geboten wird.
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