Die Freitagabendmesse in St. Peter hatte diesmal eine doppelte Bedeutung. Zum einen stand das Gedenken an die Verstorbenen des Kirchenchors im Mittelpunkt und deshalb übernahm auch der Kirchenchor St. Peter/St. Paul die musikalische Gestaltung. Zum anderen war es gewissermaßen ein Rückkehrgottesdienst. Denn der ehemalige Oberministrant Felix Diehl, der sich vor einem Jahr nach Mittelamerika aufgemacht hat, ist glücklich wieder zu Hause. Nach Abschluss seines Auslandsjahres in Costa Rica hatte er selbstverständlich viel zu erzählen. Deshalb gab es nach dem Gottesdienst im Pfarrheim St. Peter auch die Gelegenheit, seinen Erfahrungen in einer Kirchengemeinde an der "reichen Küste" zu lauschen - Stärkung mit leckerem, landestypischem Imbiss inklusive. Zahlreiche Freude und Gemeindemitglieder nutzten dieses Abend zum interessierten Austausch, zum herzlichen "Willkommen zu Hause!" und zum authentischen Blick über den Tellerrand.
Rückblick
„Welcome to god, a warm welcome to God” erklang die schwungvolle Einladung zum Einzug des Pfarrers und einer ansehnlichen Ministrantenschar, von denen zwei Neuzugänge das erste Mal in der Pauluskirche dabei waren.
Der Anlass wurde per Beamer eingeblendet: Das NGL (Neues Geistliches Lied) feiert sein 30-jähriges Bestehen in St. Paul, wo es im Jahr 1995 gegründet wurde und beheimatet ist. Zeitgemäße Texte und eingängige Melodien sind das Markenzeichen des Chores, der seit nunmehr 20 Jahren von Jutta Scherban geleitet und von Michaela Böser mit Oboe oder Saxophon begleitet wird. Die Gemeinde war zum Mitsingen herzlich eingeladen.
Am Samstag, den 15. November 2025, setzten Menschen aus Bruchsal und den umliegenden Gemeinden ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit. Auf dem Rathausplatz und in der Stadtkirche beteiligten sie sich an der Aktion „Eine Million Sterne“, bei der zeitgleich in vielen europäischen Ländern Kerzen entzündet wurden – als Symbol für Hoffnung und Unterstützung für Menschen in herausfordernden Lebenslagen.
Bei Fragen rund ums Thema "häusliche Pflege" ist sie eine kompetente Ansprechpartnerin: Sabine Dorwarth von Caritasverband Bruchsal weiß Bescheid - ob es um die Antragstellung, die Eingruppierung in Pflegegrade oder um Entlastungsmöglichkeiten in der häuslichen Pflege geht. Deshalb hatte kfd-Vorsitzende Cilly Rathgeb sie auch als Referentin nach St. Paul eingeladen. Der gut besuchte Vortragsabend zeigte, wie wichtig das Thema ist und wie viele direkt oder indirekt davon betroffen sind.

Anfang November ging es das letzte Mal mit dem Pfarrgemeinderat zur Klausurtagung ins Priesterseminar nach Speyer. Direkt nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es eine besondere Führung im Speyerer Dom, die in den Kaisersaal im Turm führte. Dort hatte Diakon Bernhard Wilhelm eine kleine Andacht über lebendige Steine vorbereitet. Bastian Hoffmann vom Besuchermanagement erklärte die Fresken, die im 19. Jahrhundert im Dom selbst angebracht waren und nun in diesem Raum hängen. In diesen Bereich kommt man bei normalen Führungen nicht.
Es sind die Bilder, die überzeugen: Da ist das knallrote Herz aus eckigen Legosteinen oder der bunte Legoturm , den Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler schmunzelnd in die Höhe hält, als er alle zum diesjährigen Mitarbeiterfest in St. Paul begrüßt. Zentral geht es im Gottesdienst um das Symbol der "lebendigen Steine", um das die Lesung, die Fürbitten und eben auch die Predigt kreisen. Denn was umschreibt besser all die vielen Aktionen und Gruppierungen in der Bruchsaler Seelsorgeeinheit von A wie ACG bis Z wie Vinzi-Zwerge? Jeder und jede erweist sich als lebendiger Baustein und "bildet so Gemeinschaft, in der Gottes Geist spürbar wird", wie Pfarrer Ritzler es formuliert. Gemeinsam mit Pater Dieudonné, Diakon Bernhard Wilhelm und Gemeindereferentin Marieluise Gallinat-Schneider feiert er diese Abendmesse, zu der Vertreter all der vielen Gruppierungen gekommen sind - die meisten in Blau- und Gelbtönen gekleidet, um noch einmal die Farben des SE-Logos aufzugreifen. Man sieht türkisblaue Vinzi-Shirts, hellgelbe Blusen, blaue Schals und sogar eine leuchtgelbe Warnweste mit "Evakuierungshelfer"-Aufdruck in dem abgestimmten Farbkonzept.
Der Abend gilt dem Rückblick, wird es doch ab 2026 anders und dann eben anders bunt. Rückblick heißt auch "Danke sagen" und da stehen eindeutig die Pfarrgemeideräte im Mittelpunkt, deren Amtszeit mit 2025 endet. Also gibt es für sie schon mal ein Abschiedsgeschenk - und lange anhaltenden, verdienten Applaus.
Was dann folgt, sind überaus bewegende Momente im Sekundentakt, nämlich echte Highlights aus 15 Jahren Gemeindeleben. Roland Sand hat dafür eine ganz besonders sehenswerte Fotoshow zusammengestellt (aus eigenen Motiven genauso wie von Erika und Rolf Gerken, von Simone Staron sowie von Annette Göring). Als diese Bilder nach dem Segen über die Kirchenwand laufen, spürt man: Diese Erinnerungen rühren an und werden lange nachwirken.
Deutlich sichtbar stand dieser Sonntag im Zeichen der Farbe Grün, die Hoffnung und Wachstum symbolisiert: Grün mit goldenen Streifen und zentralem Kreuzmotiv durchwirkt waren die Gewänder der drei Zelebranten, die an dem sonnigen Morgen feierlich in die Bruchsaler Stadtkirche einzogen. Mit grünen Untergewändern präsentierten sich gleichzeitig die zahlreichen Ministranten, die aus der gesamten Seelsorgeeinheit St. Vinzenz gekommen waren, beim großen Einzug inklusive Kreuz, Fahnen, Weihrauch und Kerzen. Hoffnungsvoll gestaltete sich schließlich der gesamte Willkommensgottesdienst für Dr. Johannes Mette, der ab 1. Januar 2026 die neue Großpfarrei Edith Stein leiten wird.
43 Firmlinge und ihre Paten und Familien, Freunde, Gemeindemitglieder – die Kirche füllte sich nach und nach bis auf den letzten Platz. Ein bisschen Aufregung lag in der Luft, weil endlich der Tag der Firmung da war, auf den sich die Jugendlichen so intensiv vorbereitet hatten.
Am 19. Oktober beging der Perukreis St. Vinzenz seinen traditionellen Perutag in St. Paul. Ursprünglich war für den Zeitraum Mitte Oktober ein Besuch von Padre Edgar, dem früheren Pfarrer unserer Partnergemeinden, geplant. Dieser wurde jedoch wegen des für September angekündigten Besuchs des neuen Bischofs von Sicuani auf nächstes Jahr verschoben, und so musste der Perutag ohne Besuch aus Peru stattfinden.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes durch die Gruppe ‚Neues Geistliches Lied‘, die Auswahl der Liedtexte – die nie abgesprochen sind! – und der einfühlsame Vortrag sorgten dennoch wieder einmal für einen würdigen Gottesdienst. Ursel Groß bemerkte treffend: »Der Perukreis und das NGL gehören zusammen.«
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes durch die Gruppe ‚Neues Geistliches Lied‘, die Auswahl der Liedtexte – die nie abgesprochen sind! – und der einfühlsame Vortrag sorgten dennoch wieder einmal für einen würdigen Gottesdienst. Ursel Groß bemerkte treffend: »Der Perukreis und das NGL gehören zusammen.«
Knapp 90.000 Katholikinnen und Katholiken der künftigen Pfarrei Edith Stein Bruchsal waren am 19. Oktober zur Wahl des neuen Pfarreirats aufgerufen. Zu wählen waren insgesamt 26 Delegierte aus 13 Stimmbezirken. Das Ergebnis steht nun fest. Mit einer Wahlbeteiligung von 10,22 Prozent zeigt sich Wahlvorstand Thomas Barth zufrieden – vor allem, weil es auch Stimmbezirke mit erfreulich hoher Wahlbeteiligung gab.
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